Der Abschiedsbrief

Bilder: Marco Sensche


Liebeskomödie von der gefeierten Autorin Audrey Schebat

Marcus Kaloff inszeniert ein Stück, das zeigt wie schwer es ist, Beziehungen zu pflegen und zu erhalten. Doch wenn es im Kleinen schon so kompliziert ist, wie soll es dann im Großen funktionieren?

Die preisgekrönte Pianistin Maud und ihr Mann Julien, ein erfahrener Psychoanalytiker, sind seit 30 Jahren ein Paar. Für Julien unter anderem Grund genug sich eines Abends den Strick zu nehmen. Doch Maud folgt ihrem Gefühl und kehrt ungeplant, aber genau zum richtigen Zeitpunkt, von ihrer Reise zurück und findet ihren Mann bei seinem Selbstmordversuch vor. Was sie nicht findet, ist ein Abschiedsbrief.

Es folgt eine Nacht, in der das Paar unterhaltsam und wortreich Bilanz über sein Leben und seine Liebe zieht. Leidenschaftlich, wütend, geistreich und mit einer gehörigen Portion Komik ringen sie umeinander und um die großen Fragen des Lebens.



Klaus-Peter Voigt, Volksstimme, 26.04.2025

Das tragikomische Kammerspiel der französischen Autorin Audrey Schebat beleuchtet virtuos eine Paar-Beziehung in all ihren Facetten. Das Insel Theater hat damit in seiner ersten Eigenproduktion seit der Gründung Anfang dieses Jahres einen Glücksgriff getan. (…) Marion Elskis und Stephan Wapenhans schaffen den Spagat zwischen Situationskomik, ohne die Ernsthaftigkeit der Dialoge zu vernachlässigen. Da kommt in der mitunter durchaus surrealen Handlung keinen Moment Langeweile auf.

 

 

Weitere Vorstellungen sind für Herbst 2026 geplant.

Regie: Marcus Kaloff; Spiel: Marion Elskis, Stephan Wapenhans; Autorin: Audrey Schebat; Übersetzung: Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand; Premiere: 24. April 2025; Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, eine Pause; Verlag: Theaterverlag Desch